RAID ist ein nützliches Feature für das Thema Redundanz. Diese Technik wird meistens auf Servern verwendet.

Es wird unterschieden zwischen Software und Hardware Raid. Bei einem Hardware RAID gibt es einen RAID Controller Chip.  Dieses sitzt auf dem Mainboard und kann ausgetauscht werden.

Hier einmal die verschiedenen RAID Typen zusammengefasst:

  • RAID 1 – ist eine Spiegelung Partition.
    -> Volumen * Anz. der Festplatten

 

  • RAID 2 – wird so gut wie nie eingesetzt – Jedes Bit wird auf die mindestens 2 Partitionen verteilt.

 

  • RAID 3 – hier werden Abschnitte von Daten auf verschiedene Festplatten verteilt. Die Dateien kann man mit einer XOR-Verknüpfung wiederherstellen. Benötigt aber einen extra Controller-Speicherplatz.

 

  • RAID 4 – Ist fast wie RAID 3 aufgebaut, allerdings werden die Abschnitte der Daten komplett auf die verschiedenen Festplatten kopiert.

 

  • RAID 5 – hier wrden die Daten über mindestens 3 Festplatten verteilt. Dieser RAID benötigt außerdem einen Controller.
    -> (Anz. der Festplatten – 1) * Volumen je Festplatte

 

  • RAID 6 – Ist wie RAID 5, außer das dieser Controller bis zu 2 Ausfälle wiederherstellen könnte. Denn es werden hier mehr Informationen auf dem Controller abgelegt.
    -> (Anz. der Festplatten – 2) * Volumen je Festplatte

 

  • RAID 7 – ist so ähnlich wie RAID 5 aufgebaut, allerdings hat dieses RAID ein eigenes Betriebssystem zur Verfügung. Ist somit mit eigenen Datenbussen etc. sehr schnell. 

 

  • RAID 10 – Raid 1 und 0 wird vereint. Die Daten werden verteilt und dann gespiegelt. Mindestens 4 Festplatten werden benötigt.
    -> (Anz. der Festplatten / 2) * Volumen je Festplatte